Jasmin Tabatabai begleitet vom David Klein Quartett

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Jasmin Tabatabai begleitet vom David Klein Quartett

34,00 

Enthält 7% reduzierte MwSt.

Sa, 01.02.2020
Einlass: 18:30 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr
Vorverkauf: 34,00 €
Abendkasse: 36,00 €

Vorrätig

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Beschreibung

Jasmin Tabatabai begleitet vom David Klein Quartett

Sa, 01.02.2020
Einlass: 18:30 Uhr
Beginn: 20:00 Uhr
Vorverkauf: 34,00 €
Abendkasse: 36,00 €

Veranstalter: GUT LEBEN am Morstein
Adresse: Mainzer Str. 8-10, 67593 Westhofen

Schlösschen Restaurant vorher geöfnet

Selten zeigten sich Hörer, Presse und Fachleute so einig: Das Liederalbum „Eine Frau“, auf dem sich die Schauspielerin, Sängerin und Autorin Jasmin Tabatabai in einem von dem Schweizer Saxofonisten, Komponisten und Arrangeur David Klein maßgeschneiderten Jazzgewand präsentierte, war eine Offenbarung.

Die „Süddeutsche Zeitung“ nannte Tabatabai in einem Atemzug mit Marlene Dietrich und Hildegard Knef, beim „Echo Jazz“ wurde die Jazz-Newcomerin2012 als „beste nationale Sängerin“ ausgezeichnet.

“Es gibt diese Stimmen, die man sofort erkennt, sie haben einfach dieses gewisse Etwas, das sich auf ewig ins akustische Gedächtnis einbrennt.  Jasmin Tabatabai hat eine solche Stimme!” — Süddeutsche Zeitung

“Sie singt mit Leidenschaft, voller Tiefgang, voller Jazz. Sie scheint gleichzeitig Hildegard Knef, Marlene Dietrich und Georgette Dee zu sein und ist doch nur eine: die womöglich beste Jasmin Tabatabai, die man bisher gehört und gesehen hat.” — Mainpost

Noch vielschichtiger und mutiger als beim Erstling ist die von Klein vorgenommene Stückauswahl, die diesmal einen Bogen von den 30er Jahren und Kurt Weill über Tabatabais englische Rock-Hymnen aus den 90ern bis hin zum französischen Chanson und einem persischen Folk-Song schlägt.

Das ist die perfekte Grundlage für Jasmin Tabatabais höchst differenzierte Vortragskunst, mit der sie jede auch noch so versteckte Bedeutungsnuance den Texten entlockt und wachküsst. „Ich bin jedes Mal geradezu fassungslos, wie natürlich sie an einen Song herangeht und ihm einen eigenen Stempel aufdrückt“, zeigt sich Klein beeindruckt, der unter anderem schon mit Hannelore Elsner, Xavier Naidoo, Joy Denalane oder Herbert Grönemeyer zusammenarbeitete.

Die Stücke auf „Was sagt man zu den Menschen, wenn man traurig ist“ legen von dieser lyrischen Instinktsicherheit ein beredtes Zeugnis ab. Sei es die zarte Zerbrechlichkeit, mit der Tabatabai den auf einem Text von Ulrich Plenzdorf basierenden, von Peter Gotthardt komponierten Puhdys-Klassiker „Wenn ein Mensch lebt“ aus dem DDR-Kultfilm „Die Legende von Paul und Paula“ interpretiert, sei es in der müden, seelenwehen Laszivität, mit der sie Kurt Tucholskys „Anna Luise“ aus der „Gripsholm“-Verfilmung wiederbegegnet.

Die Aktualität, die das Album trotz seiner musikalischen Zeitlosigkeit birgt, manifestiert sich deutlich an mehreren Stellen. Zuallererst natürlich im Titelstück. „Was sagt man zu den Menschen, wenn man traurig ist“ stammt von Georg Kreisler, den Klein gut kannte. „Wahnsinnig zeitgemäß“ findet Tabatabai die für Kreislers Verhältnisse ungemein stille Abrechnung mit der Spaßgesellschaft. „In einer Gegenwart, in der sich alles zu radikalisieren scheint und in der sich jeder sofort reflexhaft gegenseitig beschimpft, würde ein bisschen mehr Zurückhaltung, ein bisschen mehr Schweigen gut tun“, glaubt die Sängerin.

„Was sagt man zu den Menschen, wenn man traurig ist“ – Jasmin Tabatabai und David Klein finden berührende Antworten auf diese Frage.

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